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01 — Consulting

Unternehmen verändern sich nicht durch Konzepte. Sondern durch gute Entscheidungen.

Technologien entwickeln sich schneller als die meisten Unternehmensstrukturen. Wir arbeiten an der Stelle, an der aus vielen Möglichkeiten eine Entscheidung werden muss — nüchtern, in der Sprache der Geschäftsleitung und mit Blick auf das, was tatsächlich umsetzbar ist.

Fünf Leistungsfelder, eine Arbeitsweise: Wir bereiten Entscheidungen vor, statt Konzepte zu liefern.

Jedes Feld beginnt mit dem Wesentlichen in drei Punkten. Wer tiefer einsteigen will, klappt den ausführlichen Teil auf. Was ein Mandat typischerweise umfasst, steht jeweils offen darunter.

05 Leistungsfelder Von der Unternehmensentwicklung bis zum Sparring auf Geschäftsführungsebene.
05 Schritte im Mandat Von der Situation über die Optionen bis zur begleiteten Umsetzung.
05 Fragen vorab beantwortet Größe, Dauer, Kosten, Zusammenarbeit und Umgang mit Ihren Daten.
Keine Provisionen Wir verkaufen keine Software und erhalten keine Vermittlungsprovisionen.

Ein Konzept ist kein Ergebnis. Ein Ergebnis ist eine Entscheidung, die getroffen werden kann.

Deshalb steht am Ende eines Mandats eine überschaubare Zahl von Handlungsfeldern in einer Reihenfolge — und keine Präsentation.

Leistungsfeld 01

Unternehmensentwicklung

Am Anfang steht kein Konzept, sondern ein Gespräch über die tatsächliche Lage des Unternehmens — mit der Geschäftsleitung, nicht über sie hinweg.

Nicht jede gewachsene Struktur muss verändert werden — aber jede sollte gelegentlich daraufhin geprüft werden, ob sie noch trägt.

  • Interessant ist selten das Organigramm, sondern die Stelle, an der Entscheidungen liegen bleiben.
  • Am Ende steht eine überschaubare Zahl von Handlungsfeldern in einer klaren Reihenfolge.
  • Was warten kann, benennen wir ebenfalls — mit Begründung, warum es warten kann.

Am Anfang steht kein Konzept, sondern ein Gespräch über die tatsächliche Lage des Unternehmens. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung sehen wir uns Strukturen, Prozesse und die Themen an, die derzeit Kraft kosten. Interessant ist dabei selten das Organigramm. Interessant ist, an welchen Stellen Entscheidungen liegen bleiben, wo Zuständigkeiten unklar sind und welche Abläufe vor allem deshalb bestehen, weil sie schon lange bestehen.

Nicht jede gewachsene Struktur muss verändert werden. Vieles funktioniert gerade deshalb gut, weil es über Jahre eingespielt ist. Aber jede Struktur sollte gelegentlich hinterfragt werden — spätestens dann, wenn ein Unternehmen wächst, wenn erfahrene Mitarbeiter ausscheiden oder wenn zusätzliche Aufgaben hinzukommen, für die niemand ausdrücklich zuständig ist. Wir stellen diese Fragen von außen, ohne Rücksicht auf interne Gewohnheiten, aber mit Respekt vor dem, was ein Unternehmen erreicht hat.

Am Ende steht eine überschaubare Zahl von Handlungsfeldern in einer klaren Reihenfolge. Aus strategischen Überlegungen werden Maßnahmen, die mit den vorhandenen Mitteln und dem vorhandenen Personal umsetzbar sind. Was nicht in diese Reihenfolge passt, benennen wir ebenfalls — und begründen, warum es warten kann.

Die Aufnahme beginnt selten mit Unterlagen. Sie beginnt mit Fragen, deren Antworten im Haus unterschiedlich ausfallen — und genau diese Unterschiede sind der eigentliche Befund:

  • Wer entscheidet über Ausgaben oberhalb eines bestimmten Betrags — und wer entscheidet tatsächlich?
  • Welche Aufgabe hängt an einer einzigen Person, die niemand vertreten kann?
  • Welcher Bericht wird regelmäßig erstellt, ohne dass jemand ihn liest?
  • Welche Abstimmung findet statt, weil sie nötig ist — und welche aus Gewohnheit?
  • Was wäre die Folge, wenn eine dieser Aufgaben vier Wochen liegen bliebe?

Wichtiger als Vollständigkeit ist die Reihenfolge. Drei Maßnahmen, die nacheinander umgesetzt werden, verändern mehr als zwölf, die gleichzeitig begonnen und keine abgeschlossen werden. Deshalb gehört zu jedem Handlungsfeld ein Verantwortlicher mit Namen, ein realistischer Termin und die Angabe, was dafür an anderer Stelle liegen bleiben darf.

Nach einem vereinbarten Zeitraum sehen wir uns an, was tatsächlich geschehen ist. Nicht als Kontrolle, sondern weil sich in der Umsetzung regelmäßig zeigt, dass eine Annahme nicht gestimmt hat. Dann wird nachgesteuert — das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme.

Typische Bestandteile

  • Aufnahme von Strukturen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswegen
  • Gespräche mit Geschäftsleitung und Schlüsselpersonen im Betrieb
  • Bewertung der Handlungsfelder nach Aufwand und erwarteter Wirkung
  • Maßnahmenplan mit Reihenfolge, Verantwortlichen und realistischen Terminen
  • Überprüfung nach einem vereinbarten Zeitraum, bei Bedarf Nachsteuerung
Ergebnis

Ein Maßnahmenplan, der in eine Sitzung passt — mit Reihenfolge, Zuständigkeit und der ausdrücklichen Angabe, was zunächst nicht angefasst wird.

Leistungsfeld 02

Digitalisierung

Bevor über Systeme gesprochen wird, sehen wir uns einen realen Vorgang an — vom Erstkontakt bis zur Rechnung. Erst dann lässt sich beurteilen, was Software überhaupt verbessern kann.

Digitalisierung beginnt nicht mit Software, sondern mit der Frage, welche Arbeit im Unternehmen entsteht, ohne einen Wert zu erzeugen.

  • Jede Übergabe von Hand kostet Zeit und erzeugt Fehler, die später gesucht werden müssen.
  • Erst der Prozess, dann das System — sonst wird ein ungünstiger Ablauf nur schneller.
  • Eine erste Maßnahme, die klein genug ist, um zu gelingen.
Derselbe Auftrag, zwei Wege
Von der Anfrage bis zur Rechnung Anfrage E-Mail Angebot Tabelle Auftrag Verwaltung Leistung Notiz Rechnung Buchhaltung 01 02 03 04 Vier Übergaben von Hand — tippen, kopieren, nachfragen Der Stand ist nur dort bekannt, wo gerade gearbeitet wird
Derselbe Weg, ein Datensatz Anfrage erfasst Angebot abgeleitet Auftrag übernommen Leistung gemeldet Rechnung erzeugt Keine Übergabe von Hand — die Daten bleiben dieselben Der Stand eines Vorgangs ist sichtbar, ohne zu fragen

Digitalisierung beginnt nicht mit Software. Sie beginnt mit der Frage, welche Arbeit im Unternehmen entsteht, ohne dass sie einen Wert erzeugt. Erst wenn diese Stellen bekannt sind, lässt sich beurteilen, ob ein System hilft oder ob es lediglich einen ungünstigen Ablauf schneller macht.

Ein wiederkehrendes Thema sind Medienbrüche. Ein Medienbruch entsteht, wenn Daten von einem System in das nächste von Hand übertragen werden: aus der E-Mail in die Tabelle, aus der Tabelle in die Auftragsverwaltung, von dort in die Rechnungsstellung. Jede dieser Übergaben kostet Zeit und erzeugt Fehler, die später aufwendig gesucht werden müssen. Gute Digitalisierung reduziert unnötige Arbeit, verbessert den Informationsfluss und schafft Transparenz darüber, wo ein Vorgang gerade steht.

Wir arbeiten dabei an vier Fragen: Wo entsteht manuelle Arbeit? Welche Prozesse lassen sich sinnvoll automatisieren? Welche Systeme arbeiten heute nicht zusammen? Und welche Investition bringt einen wirtschaftlichen Nutzen, der sich beziffern lässt? Das Ergebnis ist keine Digitalstrategie, sondern ein Maßnahmenplan für dieses eine Unternehmen — mit einer ersten Maßnahme, die klein genug ist, um zu gelingen.

Medienbrüche stehen selten dort, wo man sie vermutet. Sie fallen intern kaum auf, weil sie zur Gewohnheit geworden sind. In der Prozessaufnahme tauchen regelmäßig dieselben Stellen auf:

  • Angaben aus einer E-Mail werden in eine Tabelle übertragen, damit sie „irgendwo stehen“
  • Dieselbe Adresse liegt in drei Systemen, in zweien davon veraltet
  • Der Stand eines Vorgangs ist nur bekannt, wenn man die zuständige Person erreicht
  • Ein Dokument wird gedruckt, unterschrieben, eingescannt und erneut abgelegt
  • Zahlen für die Rechnung werden aus Kalender, Notizzettel und Erinnerung rekonstruiert

Zur wirtschaftlichen Bewertung gehört mehr als der Anschaffungspreis. Lizenzen laufen weiter, die Einführung bindet interne Arbeitszeit, Daten müssen übernommen und Mitarbeiter eingewiesen werden. Wir rechnen diese Positionen mit — auch dann, wenn das Ergebnis lautet, dass sich die Investition derzeit nicht trägt.

Bei Auswahl und Einführung begleiten wir auf Wunsch, bleiben dabei aber unabhängig vom Anbieter: Wir verkaufen keine Software und erhalten keine Vermittlungsprovisionen. Unsere Aufgabe ist, die Anforderungen so zu formulieren, dass Angebote vergleichbar werden — und den Anbietern die Fragen zu stellen, die intern niemand stellen kann.

Typische Bestandteile

  • Prozessaufnahme entlang eines realen Vorgangs, vom Erstkontakt bis zur Abrechnung
  • Sichtbarmachen von Medienbrüchen, Doppelerfassungen und Wartezeiten
  • Bestandsaufnahme der vorhandenen Systeme und ihrer Schnittstellen
  • Wirtschaftliche Bewertung möglicher Investitionen inklusive Betriebskosten
  • Maßnahmenplan mit Reihenfolge und Aufwandsschätzung
  • Auf Wunsch Begleitung bei Auswahl und Einführung, unabhängig vom Anbieter
Ergebnis

Keine Digitalstrategie, sondern ein Maßnahmenplan für dieses eine Unternehmen — beginnend mit einer Maßnahme, die klein genug ist, um zu gelingen.

Leistungsfeld 03

KI im Unternehmen

In vielen Unternehmen wird KI bereits genutzt — häufig von einzelnen Mitarbeitern und ohne gemeinsame Regeln. Wir behandeln sie als Werkzeug, nicht als Experiment.

Die Frage lautet kaum noch, ob KI eine Rolle spielt, sondern an welchen Stellen sich der Einsatz lohnt — und an welchen nicht.

  • Geeignet ist ein Prozess, der beschreibbar ist, dessen Daten vorliegen und dessen Fehler auffallen.
  • Ein KI-System liefert Vorschläge, keine geprüften Wahrheiten.
  • Die Verantwortung bleibt bei der Geschäftsleitung — sie lässt sich nicht abgeben.
Kurze Selbsteinschätzung

Ist KI in Ihrem Unternehmen gerade ein Thema, das sich lohnt?

Die Punkte sind bewusst nüchtern gehalten. Wenn keiner zutrifft, ist das eine Antwort — und zwar eine, die Geld spart. Fehlt eine der Voraussetzungen, entsteht in der Regel zusätzlicher Aufwand statt Entlastung.

Künstliche Intelligenz ist im Mittelstand angekommen. In vielen Unternehmen wird sie bereits genutzt, häufig zunächst von einzelnen Mitarbeitern und ohne gemeinsame Regeln. Die Frage lautet deshalb kaum noch, ob KI eine Rolle spielt. Sie lautet: An welchen Stellen lohnt sich der Einsatz — und an welchen nicht?

Wir behandeln KI als Werkzeug, nicht als Experiment. Dazu gehört, geeignete Anwendungsfälle zu identifizieren und ebenso offen zu benennen, welche Aufgaben sich dafür nicht eignen. Ein Prozess ist dann geeignet, wenn er sich gut beschreiben lässt, wenn die benötigten Informationen vorliegen und wenn ein Fehler im Ergebnis rechtzeitig auffällt. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, entsteht schnell zusätzlicher Aufwand statt Entlastung.

Ebenso wichtig ist die Frage der Zuverlässigkeit. Ein KI-System liefert Vorschläge, keine geprüften Wahrheiten. Deshalb gehört zu jeder Einführung eine Antwort darauf, wer das Ergebnis prüft, woran eine gute Ausgabe erkennbar ist und was geschieht, wenn sie ausbleibt. Und schließlich muss sich die Nutzung in bestehende Abläufe einfügen: ein Werkzeug, das neben dem eigentlichen Prozess steht, wird nach wenigen Wochen nicht mehr verwendet. Die Verantwortung für den Einsatz bleibt bei der Geschäftsleitung — sie lässt sich weder an ein System noch an einen Anbieter abgeben.

Ein erster Anwendungsfall sollte so klein sein, dass sein Scheitern folgenlos bleibt. Bevor er beginnt, sind fünf Punkte geklärt:

  • Der Anwendungsfall ist auf einen einzelnen Vorgang begrenzt, nicht auf eine Abteilung
  • Es ist beschrieben, wie ein gutes Ergebnis aussieht — an einem echten Beispiel
  • Es ist benannt, wer prüft, woran geprüft wird und wie viel Zeit das kostet
  • Es ist geklärt, welche Daten dabei verwendet werden dürfen und welche nicht
  • Es steht fest, wann entschieden wird, ob ausgeweitet, geändert oder beendet wird

Zur Einführung gehört die Einweisung der Mitarbeiter, und zwar an ihren eigenen Aufgaben statt an allgemeinen Beispielen. Wer versteht, wofür ein Werkzeug taugt und wofür nicht, nutzt es zurückhaltender und zugleich häufiger. Das ist kein Widerspruch: Unsicherheit führt entweder zu blindem Vertrauen oder zu völliger Vermeidung — beides ist teuer.

Typische Bestandteile

  • Bestandsaufnahme: Was wird heute bereits genutzt, von wem und wofür?
  • Identifikation und Bewertung möglicher Anwendungsfälle
  • Beurteilung, ob ein Prozess für den Einsatz überhaupt geeignet ist
  • Festlegen von Prüfschritten und Qualitätskriterien für die Ergebnisse
  • Integration in bestehende Abläufe statt paralleler Werkzeuglandschaft
  • Einweisung der Mitarbeiter und Klärung der Verantwortlichkeiten
Ergebnis

Ein abgegrenzter Anwendungsfall mit Prüfschritten — und eine begründete Liste der Aufgaben, für die KI im Haus vorerst nicht in Frage kommt.

Wir verkaufen Unternehmen keine Zukunft. Wir helfen ihnen, ihre nächsten Entscheidungen besser zu treffen.

Das gilt besonders dort, wo eine Technologie schneller verfügbar ist als die Regeln für ihren Einsatz.

Leistungsfeld 04

DSGVO & verantwortliche KI-Nutzung

Sobald KI-Werkzeuge im Alltag genutzt werden, stellt sich die Frage, welche Unternehmensdaten dabei verwendet werden dürfen — und wer das entscheidet.

In der Praxis scheitert es selten am Willen, sondern daran, dass niemand im Unternehmen weiß, woran er sich halten soll.

  • Eine klare Regel, die Nutzung erlaubt, wirkt besser als ein Verbot, das umgangen wird.
  • Angebotstexte, Projektdaten und Personaldaten sind sehr unterschiedlich zu bewerten.
  • Die rechtliche Prüfung gehört zu Fachjuristen — wir arbeiten ihnen zu.
Wo die Verantwortung liegt Geschäftsleitung legt fest Geschäftsleitung verantwortet Datenauswahl welche Daten Regelwerk was gilt Nutzung wer arbeitet Prüfung wer kontrolliert Entscheidung wer trägt sie Dokumentation was bleibt Täglich im Betrieb, nach diesen Regeln Die Kette hält nur, wenn jedes Glied benannt ist

Sobald KI-Werkzeuge im Alltag genutzt werden, stellt sich die Frage, welche Unternehmensdaten dabei verwendet werden dürfen. Angebotstexte, Projektdaten, Personaldaten und Kundeninformationen sind sehr unterschiedlich zu bewerten. In der Praxis scheitert es selten am Willen, sondern daran, dass niemand im Unternehmen weiß, woran er sich halten soll.

Wir unterstützen dabei, einen belastbaren organisatorischen Rahmen zu schaffen. Dazu gehört eine interne KI-Richtlinie in verständlicher Sprache: welche Werkzeuge freigegeben sind, welche Daten nicht eingegeben werden, wer neue Anwendungen prüft und wie Ergebnisse kontrolliert werden. Dazu gehört ebenso eine nachvollziehbare Dokumentation der eingesetzten Systeme und der getroffenen Entscheidungen. Erfahrungsgemäß wirkt eine klare Regel, die Nutzung erlaubt, besser als ein Verbot, das ohnehin umgangen wird.

Eine Einordnung zur Reichweite unserer Arbeit: Consenerspa berät betriebswirtschaftlich und organisatorisch. Wir strukturieren die Fragen, bereiten Entscheidungen vor und sorgen dafür, dass die Geschäftsführung ihrer Verantwortung nachkommen kann. Die rechtliche Prüfung — Datenschutzrecht, Vertragsgestaltung, regulatorische Anforderungen an KI-Systeme — gehört in die Hände von Fachjuristen und Datenschutzbeauftragten. Wir arbeiten diesen ausdrücklich zu und binden sie frühzeitig ein, statt ihre Rolle zu übernehmen.

Eine brauchbare Richtlinie passt auf wenige Seiten und beantwortet die Fragen, die im Arbeitsalltag tatsächlich auftreten:

  • Welche Werkzeuge sind freigegeben — und welche ausdrücklich nicht?
  • Welche Daten dürfen eingegeben werden, welche unter keinen Umständen?
  • Wer prüft eine neue Anwendung, bevor sie im Betrieb ankommt?
  • Wie wird ein Ergebnis kontrolliert, bevor es das Haus verlässt?
  • Wen frage ich, wenn mein Fall in der Regel nicht vorkommt?

Der letzte Punkt entscheidet über den Rest. Eine Regel, die keinen Weg für Ausnahmen vorsieht, wird bei der ersten Ausnahme umgangen — und danach dauerhaft ignoriert. Deshalb gehört zu jeder Richtlinie eine benannte Person, die im Zweifel entscheidet, und ein kurzer Weg dorthin.

Die Dokumentation ist kein Selbstzweck. Sie ist das, was die Geschäftsführung braucht, wenn später jemand fragt, warum ein Werkzeug eingesetzt wurde, welche Daten dabei im Spiel waren und wer die Freigabe erteilt hat. Wir halten sie so knapp wie möglich — und stimmen sie mit dem Datenschutzbeauftragten und, wo nötig, mit den Fachjuristen des Unternehmens ab.

Typische Bestandteile

  • Übersicht der eingesetzten Werkzeuge und der dabei verwendeten Daten
  • Abgrenzung: welche Datenarten im Unternehmen wie behandelt werden
  • Interne KI-Richtlinie, kurz gehalten und für Mitarbeiter anwendbar
  • Organisatorische Regeln für Freigabe, Prüfung und Dokumentation
  • Klärung der Verantwortlichkeiten auf Geschäftsführungsebene
  • Zusammenarbeit mit Datenschutzbeauftragten und Fachjuristen des Unternehmens
Ergebnis

Eine Richtlinie, die kurz genug ist, um gelesen zu werden — und eine Dokumentation, die eine spätere Nachfrage beantwortet.

Leistungsfeld 05

C-Level Sparring

Ein Gegenüber, das die Lage versteht, aber kein eigenes Interesse am Ausgang hat. Sachlich, vertraulich und an konkreten Entscheidungen orientiert.

Manche Entscheidungen lassen sich nicht delegieren — und genau dort fehlt Geschäftsführern das, was ihnen sonst selbstverständlich zur Verfügung steht.

  • Kein Motivationscoaching: unternehmerisches Sparring an konkreten Entscheidungen.
  • Wir widersprechen, wenn wir anderer Auffassung sind. Das ist der eigentliche Wert.
  • Fester Termin oder anlassbezogen — beides funktioniert, wenn offen gesprochen wird.

Manche Entscheidungen lassen sich nicht delegieren. Eine Investition, eine Trennung von einem langjährigen Mitarbeiter, die Frage der Nachfolge, ein Standort, ein neues Geschäftsfeld: In solchen Situationen fehlt Geschäftsführern und Inhabern häufig genau das, was ihnen sonst selbstverständlich zur Verfügung steht — ein Gegenüber, das die Lage versteht, aber kein eigenes Interesse am Ausgang hat.

Genau diese Rolle übernehmen wir. Ein erfahrener Gesprächspartner außerhalb der eigenen Organisation hilft dabei, eine Situation nüchterner zu betrachten, Annahmen zu prüfen und die unangenehmen Konsequenzen einer Option auszusprechen, bevor sie eintreten. Wir widersprechen, wenn wir anderer Auffassung sind. Das ist der eigentliche Wert eines solchen Gesprächs.

Das ist kein Motivationscoaching und keine Persönlichkeitsentwicklung. Es ist unternehmerisches Sparring: sachlich, vertraulich und an konkreten Entscheidungen orientiert. Das Format richtet sich nach dem Bedarf. Manche Mandanten vereinbaren einen festen Termin im Monat oder im Quartal, andere melden sich anlassbezogen, wenn eine Entscheidung ansteht. Beides funktioniert — vorausgesetzt, es wird offen gesprochen.

Die Anlässe ähneln sich über Branchen hinweg. Es sind selten die kleinen Fragen:

  • Eine Investition, die das Unternehmen über mehrere Jahre bindet
  • Die Trennung von einer Führungskraft, die das Haus geprägt hat
  • Eine Nachfolge, die geregelt werden muss, bevor sie eintritt
  • Ein zweiter Standort oder ein Geschäftsfeld, das Kraft aus dem ersten zieht
  • Ein Angebot, dessen Annahme das Unternehmen verändern würde

Ein Gespräch ist dann brauchbar, wenn die tatsächlichen Zahlen auf dem Tisch liegen — auch die unangenehmen. Wir bereiten uns anhand dessen vor, was vorliegt, und sagen es, wenn die Grundlage für eine belastbare Einschätzung nicht ausreicht. Häufig ist der erste Ertrag eines Sparrings nicht die Entscheidung, sondern die Erkenntnis, welche Information für sie noch fehlt.

Vertraulichkeit ist die Voraussetzung, nicht die Zugabe. Was besprochen wird, bleibt zwischen den Beteiligten — auch gegenüber dem Umfeld des Unternehmens, gegenüber Gesellschaftern und gegenüber Dritten, mit denen wir an anderer Stelle zusammenarbeiten. Wo es hilft, halten wir das vorab schriftlich fest, auf Wunsch nach Ihrem eigenen Muster.

Typische Bestandteile

  • Regelmäßige Termine oder anlassbezogene Gespräche, je nach Bedarf
  • Vorbereitung anstehender Entscheidungen anhand der tatsächlichen Zahlen
  • Prüfung von Annahmen, Alternativen und absehbaren Folgen
  • Begleitung in Situationen mit personeller oder wirtschaftlicher Tragweite
  • Vertraulichkeit als Grundlage, auch gegenüber dem Umfeld des Unternehmens
Ergebnis

Eine Entscheidung, die bewusst getroffen wird — einschließlich der Möglichkeit, bewusst nichts zu verändern.

Ablauf

Wie ein Mandat abläuft.

Die fünf Schritte sind kein Standardprogramm. Sie beschreiben, in welcher Reihenfolge wir vorgehen, damit am Ende eine Entscheidung steht und nicht eine Präsentation. Je nach Aufgabe dauert ein Schritt einen Termin oder mehrere Wochen.

  1. 01

    Situation verstehen

    Was beschäftigt das Unternehmen tatsächlich? Nicht das genannte Thema, sondern die Ursache dahinter.

  2. 02

    Zusammenhänge analysieren

    Welche wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Faktoren beeinflussen die Entscheidung — und welche Zahlen liegen dazu vor?

  3. 03

    Optionen bewerten

    Welche Möglichkeiten existieren und welche Konsequenzen entstehen daraus, auch die unangenehmen. Dazu gehört die Option, nichts zu verändern.

  4. 04

    Entscheidung vorbereiten

    Wir reduzieren komplexe Zusammenhänge auf eine belastbare Entscheidungsgrundlage — kurz genug, um sie in einer Sitzung zu besprechen.

  5. 05

    Umsetzung begleiten

    Wenn gewünscht, bleiben wir bei der Realisierung beteiligt — damit die ursprüngliche Zielsetzung erhalten bleibt.

Häufige Fragen

Was vor einem ersten Gespräch meistens gefragt wird.

Wenn Ihre Frage hier nicht steht, ist sie vermutlich die interessantere. Wir beantworten sie gern direkt.

Wir arbeiten überwiegend mit Unternehmen zwischen etwa zehn und einhundertfünfzig Mitarbeitern. Entscheidend ist weniger die Größe als die Ausgangslage: Es gibt eine Frage, deren Beantwortung Geld, Zeit oder Personal bindet, und es gibt niemanden im Haus, der sie hauptberuflich bearbeiten kann. Bei kleineren Betrieben ist der Umfang entsprechend geringer — das Vorgehen bleibt dasselbe.

Das hängt von der Aufgabe ab. Eine eingegrenzte Fragestellung — etwa die Bewertung eines vorliegenden Angebots oder einer geplanten Investition — ist häufig nach wenigen Terminen abgeschlossen. Ein Vorhaben, das Prozesse und Systeme berührt, läuft eher über einige Monate. Sparring auf Geschäftsführungsebene ist ohnehin auf Dauer angelegt. Wir sagen zu Beginn, womit zu rechnen ist, und melden uns, wenn sich der Aufwand anders entwickelt als besprochen.

Das erste Gespräch ist kostenfrei. Es dient dazu, die Aufgabe zu verstehen und offen zu sagen, ob wir dafür die richtigen Ansprechpartner sind. Ergibt sich daraus ein Mandat, erhalten Sie vorab eine schriftliche Beschreibung des Umfangs mit dem zugehörigen Honorar. Abgerechnet wird je nach Aufgabe nach Aufwand oder als Festpreis für ein klar abgegrenztes Ergebnis.

Ja, das ist der Regelfall. Steuerberatung, IT-Betreuung, Datenschutz, Softwarehäuser und Fachplaner sind meist bereits vorhanden und kennen das Unternehmen. Unsere Aufgabe ist nicht, diese Zusammenarbeit infrage zu stellen, sondern die Beiträge zu ordnen und für die Geschäftsleitung zusammenzuführen. Wir verkaufen keine Software und erhalten keine Vermittlungsprovisionen — das ist die Voraussetzung dafür, dass unsere Einschätzung etwas wert ist.

Wir sehen nur, was für die Aufgabe notwendig ist, und halten das schriftlich fest. Unterlagen werden nach Abschluss zurückgegeben oder gelöscht, sofern keine Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Vertraulichkeit vereinbaren wir vor der ersten inhaltlichen Sitzung — auf Wunsch auch nach Ihrem eigenen Muster.

Gespräch statt Verkaufsgespräch.

Vielleicht gibt es bereits eine konkrete Aufgabe. Vielleicht zunächst nur eine Frage. Beides ist ein guter Ausgangspunkt.

In einem ersten Gespräch klären wir, worum es tatsächlich geht und ob Consenerspa dafür der richtige Ansprechpartner ist.

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